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  Teleskopstecken und das Wort "ausgesetzt"

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Autor Thema:   Teleskopstecken und das Wort "ausgesetzt"
SiriusZZ
Junior Member

Beiträge: 2
Registriert: Jan 2002

erstellt am: 01. Januar 2002 15:04     Sehen Sie sich das Profil von SiriusZZ an!   Senden Sie SiriusZZ eine eMail!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Hallo,
ich hätte zwei Fragen an einen Bergsteiger/Bergwanderer:

1. Wie sinnvoll sind Teleskopstecken, wenn ich nur ganz normale Wanderwege gehe? Also keine Klettersteige oder so. Ist eine Anschaffung anzuraten ?

2. Was bedeutet es, wenn im Bergführer steht, dass ein Steig "ausgesetzt" ist ?

Vielen Dank
SiriusZZ

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eitmos
Junior Member

Beiträge: 30
Registriert: Okt 2000

erstellt am: 04. Januar 2002 12:42     Sehen Sie sich das Profil von eitmos an!   Senden Sie eitmos eine eMail!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Hei!
Bin zwar nicht ganz so erfahren... Meiner Ansicht nach aber sind Teleskpstöcke SUPER! Auch und vor allem auf ganz normalen Wanderwegen. Bei einem Klettersteig und an gesicherten Stellen (an denen man sich z. B. an einem Seil festhalten kann/soll oder über eine Leiter klettert) sind sie eher störend. Während sie vor allem Bergrunter hervorragende Dienste leisten. Ein wirklich erfahrener Bergsteiger hat einmal zu mir gesagt, Deine Gelenke würden um "Tonnen" entlastet! Bemerkbar macht sich dies vor allem an den Kniegelenken. Auch kann man wesentlich flotter laufen. Wenn das Gelände naß und rutschig ist, sind die Stöcke auch sehr hilfreich. Ohne meine Stöcke möchte ich gar nicht mehr wandern.
Wir sind damit auch den GR 20 auf Korsika gewandert (bzw. "geklettert"), und waren öfters sehr froh, sie dabei zu haben. Allerdings haben wir sie an besonderen Stellen (Kletterstellen) an den Rucksack gebunden, um beide Hände frei zu haben!
Wenn ein Steig "ausgesetzt" ist bedeutet das meiner Meinung nach, daß auf ein kurzes Stück keine Hilfe vorhanden ist, also die Leiter z. B. kurz unterbrochen ist und man auf dem Fels weiter muß. Dabei bin ich mir aber nicht 100%ig sicher!
Hals und Beinbruch, Simone

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Wolfgang Maas
Administrator

Beiträge: 67
Registriert: Mär 2000

erstellt am: 04. Januar 2002 13:05     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Maas an!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Hallo Sirius,
"ausgesetzt" bedeutet, dass der Steig an der einen oder anderen Stelle plötzlich recht schmal und luftig wird: zum Beispiel ein Grat, also links und rechts gehts steil bergab. Das Wort ausgesetzt ist somit ein Hinweis auf die dafür unbedingt benötigte Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
(RICHTIGES SCHUHWERK!!!)

Teleskopstecken haben den seit altersher bekannten Wander-Stab abgelöst.
Vor allem beim Bergabgehen nehmen die Stöcke Gewicht auf und entlasten dadurch die Kniegelenke in erheblichem Maße.
Mit 25 merkst Du zunächst in der Regel noch nix, aber in späteren Jahren wird der Verschleiß aus der Jugend spürbar. Dazu kommt mehr Sicherheit beim Abstützen oder Halt finden.
Gerade auf normalen Wanderwegen, bergauf, bergab, kommen die Dinger zum Einsatz.
Beim richtigen Kletter-Steig kannst Du die Stöcke eh nicht brauchen, weil Du Dich an den Drahtseilen festhalten mußt :-))

Gruß
Wolfgang Maas

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SiriusZZ
Junior Member

Beiträge: 2
Registriert: Jan 2002

erstellt am: 04. Januar 2002 15:26     Sehen Sie sich das Profil von SiriusZZ an!   Senden Sie SiriusZZ eine eMail!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Danke,
das mit dem "ausgesetzt" ist immer so blöd beschrieben. Ich habe keine Probleme, wenns irgendwo neberm schräg-tief nach unten geht. Ich hab bloß ein Problem mit Wegen, auf denen ein Fehltritt zum Abstürzen aus großer Höhe führt (an Schluchten z.B.), Bergrunterkugeln und in den Latschen hängenbleiben mit diversen Schürfwunden ist ja okay.
Das steht leider nie so beschrieben in den Bergführern drin.

nochmal danke
SiriusZZ

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