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Autor Thema:   Reifenwahl für R 100 GS PD
RLa
Junior Member

Beiträge: 1
Registriert: Sep 2000

erstellt am: 23. September 2000 11:20     Sehen Sie sich das Profil von RLa an!   Senden Sie RLa eine eMail!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Wer hat Erfahrungen bzw Tips für die Reifenwahl für eine R 100 GS PD zu einer Wüstentour durch Lybien/Sahara ? Gibt es eine vernünftige Alternative zum DESERT 3 ?

IP: Gespeichert

Rico
Junior Member

Beiträge: 3
Registriert: Aug 2000

erstellt am: 26. September 2000 16:58     Sehen Sie sich das Profil von Rico an!   Senden Sie Rico eine eMail!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
ich habe sehr gute erfahrungen mit dem conti tkc 80 gemacht
sehr gute haltbarkeit auf schotter und auf sand kannst du den ohne probleme mit 0,8 bar fahren - schläuche einziehen!!!
aufpassen must du nur bei der breite für den hinterreifen, die schwankt unheimlich, wenn der zu breit ist, mußt du ihn auf der re. seite "beschneiden" sonst schleift er am kardantunnel
hoffe dir geholfen zu haben und gute reise

IP: Gespeichert

helmut
Junior Member

Beiträge: 26
Registriert: Okt 2000

erstellt am: 07. Oktober 2000 04:45     Sehen Sie sich das Profil von helmut an!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote

Auf meiner GS100PD habe den TKC 80 von Conti gefahren, den Metzeler Karoo, sowie verschiedene "Enduro-Strassen-Reifen".
Vorteil des TKC 80: Er läßt sich auch auf der
Autobahn fahren, auch mit Gepäck recht wenig
Lenkerpendeln. Aber im Gelände wenig "Gripp", vor allem im Sand wird das Vorderrad bescheiden geführt.

Der Karoo von Metzeler ist da schon besser. Im Gelände einen Super "Gripp", das Profil setzt sich auch auf feuchten Böden nicht so schnell zu. Wegen des MS Aufdrucks darf dieser Reifen auch auf der GS 100 gefahren werden. Bei "härterer" Gangart im Gelände
ist dieser Reifen leider wenig Wieder- standsfähig. Drei mal habe ich einen Hinter-
radreifen mit ausgerissenen Profilblöcken
reklamieren müssen (immer problemlose Erstattung !!). Bei beladenem Motorrad ab 140 /150 km/h Lenkerpendeln. Dieser Reifen ist trotz seiner Nachteile mein "Standardreifen".
Für das Hinterrad habe ich mir auch die Reifengrösse 140/80-17 eintragen lassen. Im Sand empfinde ich den breiteren Reifen als leichter zu fahren.

In der Wüste aber, geht nichts über den Michelin Desert. Das Vorderrad wird so gut geführt wie bei keinem anderen Reifen. Driften mit der PD, ein reines Vergnügen.
Die Wiederstandsfähigkeit des Reifens ist hervorragend. Zweimal hatte ich auf der Piste, bei höheren Geschwindikeiten, einen Platten am Vorderrad. Kein Problem mit diesem Reifen. Auch fünfzig Km ohne Luft hat der Reifen erklaglos hingenommen.

Den Desert Hinterreifen gibt es für die PD nur in der Größe 140/90-17.In Bremen kann die Radspannerei Langstättler BMW-Kreuzspeichen- räder aussermittig speichen, so dass der Reifen problemlos passt (für den TKC 80 auch zu empfehlen weil dieser Reifen sehr breit wird). Bei Touratech oder HPN bekommt mann auch eine Distanzscheibe.

Für die Strasse ist der Desert wohl wegen seiner harten Gummimischung wenig geeignet. Für die GS 100 bekommt man auch keine Eintragung.

Für lange Strecken (nächste Woche sieben Tage Andalusien) benutze ich den Michelin T66 und für die Anreise den Autoreisezug :-).

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IP: Gespeichert

helmut
Junior Member

Beiträge: 26
Registriert: Okt 2000

erstellt am: 09. Oktober 2000 15:51     Sehen Sie sich das Profil von helmut an!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Auf meiner R 100 GS PD habe den TKC 80 von Conti gefahren, den Metzeler Karoo, sowie verschiedene "Enduro-Strassen-Reifen".
Vorteil des TKC 80: Er läßt sich auch auf der
Autobahn fahren, auch mit Gepäck recht wenig
Lenkerpendeln. Aber im Gelände wenig "Gripp", vor allem im Sand wird das Vorderrad bescheiden geführt.

Der Karoo von Metzeler ist da schon besser. Im Gelände einen Super "Gripp", das Profil setzt sich auch auf feuchten Böden nicht so schnell zu. Wegen des MS Aufdrucks darf dieser Reifen auch auf der R 100 GS gefahren werden. Bei "härterer" Gangart im Gelände
ist dieser Reifen leider wenig Wieder- standsfähig. Drei mal habe ich einen Hinter-
radreifen mit ausgerissenen Profilblöcken
reklamieren müssen (immer problemlose Erstattung !!). Bei beladenem Motorrad
ab 140 /150 km/h Lenkerpendeln. Dieser Reifen ist trotz seiner Nachteile mein "Standardreifen". Für das Hinterrad habe ich mir auch die Reifengrösse 140/80-17 eintragen
lassen. Im Sand empfinde ich den breiteren Reifen als leichter zu fahren.

In der Wüste aber, geht nichts über den Michelin Desert. Das Vorderrad wird
so gut geführt wie bei keinem anderen Reifen. Driften mit der PD, ein reines Vergnügen.
Die Wiederstandsfähigkeit des Reifens ist hervorragend. Zweimal hatte ich auf der Piste, bei höheren Geschwindikeiten, einen Platten am Vorderrad. Kein Problem mit diesem Reifen. Auch fünfzig Km ohne Luft hat der Reifen erklaglos hingenommen.

Den Desert Hinterreifen gibt es für die PD nur in der Größe 140/90-17.In Bremen kann die Radspannerei Langstättler BMW-Kreuzspeichen- räder aussermittig speichen, so dass der Reifen problemlos passt (für den TKC 80
auch zu empfehlen weil dieser Reifen sehr breit wird). Bei Touratech oder HPN bekommt mann auch eine Distanzscheibe.

Für die Strasse ist der Desert wohl wegen seiner harten Gummimischung wenig geeignet. Für die R 100 GS bekommt man auch keine Eintragung.

Für lange Strecken (nächste Woche sieben Tage Andalusien) benutze ich den Michelin T66 und für die Anreise den Autoreisezug :-).

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Carlo
Member

Beiträge: 50
Registriert: Jul 2000

erstellt am: 10. Oktober 2000 12:14     Sehen Sie sich das Profil von Carlo an!   Senden Sie Carlo eine eMail!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Hi zusammen,

In der Wüste aber, geht nichts über den Michelin Desert. Das Vorderrad wird so gut geführt wie bei keinem anderen Reifen.

Das kann ich nur unterschreiben und gilt besonders für schwerere Reiseenduros. Andere Reifen, z. B. der Barum Stone King oder der Metzeler Baja sind in der Wüste auch nicht schlecht, leiden aber unter dem hohen Gewicht der Reiseenduros.

Die Wiederstandsfähigkeit des Reifens ist hervorragend. Zweimal hatte ich auf der Piste, bei höheren Geschwindikeiten, einen Platten am Vorderrad. Kein Problem mit diesem Reifen. Auch fünfzig Km ohne Luft hat der Reifen erklaglos hingenommen.

Auch das kann ich bestätigen.

Für die Strasse ist der Desert wohl wegen seiner harten Gummimischung wenig geeignet.

Aber immer noch besser als andere Reifen, siehe meine Angaben oben.

Für die R 100 GS bekommt man auch keine Eintragung.

Das sollte schon möglich sein, ein Kumpel hat ihn auf der R1100 GS eingetragen und ich auf der Transalp, Africa Twin und KTM.

Wer im Winter noch in die Wüste will, sollte sich noch rasch einen Satz Deserts besorgen, da sich gegen Jahresende die Lager leeren und die Produktion der Reifen erst im Frühjahr wieder anläuft.

Ciao Carlo

------------------
Ciao Carlo
albrecht@irs.fzk.de
Carlos Motorrad- und Reiseseite

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helmut
Junior Member

Beiträge: 26
Registriert: Okt 2000

erstellt am: 18. März 2001 23:44     Sehen Sie sich das Profil von helmut an!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Hallo Carlo,

habe alles Versucht, der Desert wird für die R100GS nicht eingetragen. Der Desert ist nur bis 170 km/h zugelassen. Eine M+S Zulassung des Desert wird es wohl nicht geben. Bei der älteren R80G/S ist die Eintragung kein Problem.

MfG,
Helmut

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