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foggy Junior Member Beiträge: 1 |
Wer hat Infos über Reisen mit dem Leihwagen in Botswana? Muss man wirklich für alle Nationalparks die Camps vorbuchen? Kann man auch irgendwo wild campen oder kommt man ohne Buchung nicht rein? Kann man event. als Tagesausflügler reinfahren, übernachten und woanders wieder rausfahren? Die Preise sind schon hart an der Schmerzgrenze. Hat jemand Tips für bezahlbare Mokoro-Touren im Okavango-Delta? Wir sind im Mai in Botswana - wie ist die Mückenplage? Danke für alle Infos foggy IP: Gespeichert |
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Alex Erismann Junior Member Beiträge: 16 |
Wir waren vor 5 Jahren mit dem eigenen Auto in Botswana. In 5 Jahren kann viel ändern. Ich hoffe mein Beitrag ist trotzdem noch aktuell. Es stimmt man muss alle Parks vorbuchen. Es gibt aber eine Möglichkeit viele Tiere zu sehen und mit dem Mokoro zu fahren, ohne in einen Park zu gehen: Wir sind von Maun aus nördlich in das Okavango-Delta hineingefahren. (Alle sagen, das geht nicht - Es führt aber eine kleine, zum Teil anspruchsvolle Piste tief ins Delta hinein, die nur von den Einheimischen benutzt wird). Achtung: Die Piste vergabelt sich sehr oft. Alles ist im Buschwerk - Also, alles gut notieren und/oder GPS. Je näher wir der Moremiparkgrenze kamen, desto mehr Tierherden sahen wir. (Halten sich wohl nicht an die eingezeichneten Grenzen ;-) )Wir sahen grosse Herden von Zebras, Leier-Antilopen, Giraffen mit Jungen, Warzenschweine, Elefanten, eigentlich alles. In der Nacht hörten wir die Löwen brüllen. Es ist eigentlich die ganze Tierwelt vorhanden - also immer schön vorsichtig sein! An der Grenze des Moremiparks stiessen wir auf ein Rundhüttendorf und angegliedert daran eine Nobellodge (Kakaba). In der Lodge (Man kann sie offiziell nur mit dem Flugzeug erreichen, wollte man nichts wissen von uns - gab nicht mal ne müde Cola. Aber im Rundhüttendorf konnten wir prolbemlos Cola bekommen und lernen hier auch Jackson kennen. Normalerweise poolt er Touristen der Lodge durch den Sumpf. Er war sofort bereit uns für sehr wenig Geld in seinem Mokoro mitzunehmen. Wir sind insgesammt 3 Tage mit ihm gegangen. Und noch ein letzter Tipp: Es hatte sehr viele Elefanten in diesem Teil des Deltas. Also alle Vorsichtsmassnahmen wie: Keine Früchte an Bord, nicht unter Palmen Campieren (Elefanten werfen die um zum Fressen), nicht auf Elefantenwegen campieren, befolgen. Gute Reise Bilder und Stories unter: http://www.afrika-quer.ch IP: Gespeichert |
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Matthias Reich Junior Member Beiträge: 29 |
Hallo 1998 waren wir im Westteil des Deltas unterwegs. Dort gibt es nur Camps, kein Park. Campen ist überall möglich. Vorsicht ist (auch in den Parks) überall angebracht. Es ist aber ein unbeschreibliches Erlebniss, wenn eine Elefantenherde ca. 25-30 m neben den Zelten vorbeiläuft - Wir mussten mehr als ein Herz aus der Hose holen ;-). IP: Gespeichert |
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Pay Kohn Junior Member Beiträge: 19 |
Hallo Vor einem halben Jahr gab es keinerlei Möglichkeit in die Parks ohne Vorbuchung zu kommen. Die Parks waren Monate im voraus ausgebucht, mal abgesehen von den weniger frequentierten wie Central Kalahari N.P.. Das Problem ist, daß der überwiegende Teil der Touristen derzeit panische Angst vor Zimbabwe und Nordnamibia/Caprivi hat, was natürlich völliger Blödsinn ist, aber die Medien haben haben hier ganze Arbeit geleistet und diese Gebiete fast Touristen-leer gekriegt. Also weichen die ängstlichen Herrschaften ausnahmslos auf Botswana aus, was natürlich angesichts des nicht funktionierenden Buchungssystems und der geringen Kapazitäten fatale Folgen hatte. Vieleicht ist das ja mittlerweile wieder anders bzw. hat sich wieder normalisiert. Mein Tip ist auf die Nachbarländer auszuweichen, wo die Elefanten auch des Nachts durch die Camps stapfen, vor allem in Zimbabawe, und das viele Geld, das man spart lieber in gutes Essen oder in das eine oder andere kühle Getränk umzusetzen. Denn die vor einem Jahr erhöhten Parkgebühren in Botswana spotten jeder Beschreibung. Der Vorteil in die anderen Länder auszuweichen besteht vor allem darin, daß es derzeit praktisch keine Touristen dort gibt und man herrlich stressfrei seine Tage verbringen kann. Ich hoffe ihr wollt das Auto nicht in Botswana mieten, denn da kostet's nämlich doppelt so viel wie im nahen Südafrika. Im Delta selbst waren wir nicht, wegen besagter unkontrolierter Touristenströme. Tschüß Bei weiteren Fragen - 030-4413785 IP: Gespeichert |
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Paul Graetz Junior Member Beiträge: 25 |
Tja, Parks ausgebucht, Preise im Jahr 2000 erhöht (verdoppelt) und teurer Sprit, teure Mietwagen... Es stimmt tatsächlich! Ausgebuchte Camps bis zu 12 Monate vorher!!! ...und KEINE Chance hineinzukommen (Bestechungs-Erlass in Botswana wird tatsächlich sehr ernst genommen und brigt VIEL Probleme, schon beim Versuch!!) Mein Tipp: Fliegt nach Windhoek, Namibia, mietet DORT ein Fahrzeug und fahrt in aller Ruhe binnen eines Tages nach Botswana (Zwischenübernachtung in Ghanzi!?)in die langfristig gebuchten Camps! Unter Umständen könnt Ihr in Maun noch einmal bei den Rangern nach stornierten Buchungen fragen und Glück haben! NICHT empfehlen würde ich "wildes" Campen in oder in der Nähe von Parks, egal wie "einsam" es ist. Denn dann sind in kurzer Zeit ALLE "einsamen Plätze" (wer kennt das nicht) absolut vermüllt und wir sind nicht mehr die gern gesehenen Gäste im Land, sodern nur die Melkkühe, die alles verdrecken (fing damals in Marokko ähnlich an). Also: Geld sparen (Strafen sind nicht ohne) und vernünftig verhalten, denn das Land hat genug Probleme! Mittlerweile MUSS man schon auf Nachbarländer ausweichen, da Namibia und Botswana von Touris schon fast "wimmelt". Nichts für Ungut, aber es ist auch ein "positiver" Effekt (sicher auch von den Regierungen erwünscht), dass mit hohen Preisen der Touri-Zustrom gebremst wird. Aber es ist trotzdem noch ein tolles Land und man erlebt genug "Abenteuer" dort. Und wenn man "wirklich will", dann findet man auch für ein- bis zwei Wochen dort Ruhe und Abgeschiedenheit. Trotz hoher (immenser) Kosten.... geht hin und geniesst es! Paul Graetz IP: Gespeichert |
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lauwigi Junior Member Beiträge: 15 |
Hallo, wir sind 2000 über Mabuasehube NP, dann Kutse und durch die Zentral Kalahari gefahren. Wie in den vorjahren im Moremi und Chobe ist alles immer fully bokt. Da wir mit einem Unimog unterwegs sind, haben wir auch das Problem über 3,5t zu wiegen und somit für den Eintritt 1500 Pula bezahlen müssten ( nur für das Auto !!! ) Wir haben aber die Erfahrung gemacht das wir nie Abgewiesen worden sind, wenn man sich vernünftig mit den Leuten unterhält und sich freundlich und nett auch mit etwas Warten und gutem Zureden auf die Sache einlässt. Wir haben überall einen Platz bekommen. Aber das ist trotzdem keine Garantie !!! Wir haben auch nur den normalen KFZ Preis bezahlt ( 30 Pula ) weil wir den Rangern klar gemacht haben das dies ein Privat Fahrzeug ist. Die Leute wollen nur die Overlander aus Ihren Parks raushalten und haben nichts gegen normale Touris. Abends stellt man dann fest das auf einem Platz mit 50 Stellplätzen gerade mal 4 Autos stehen. Aber das ist ja auch ein Teil von Afrika. PS.: dieses Jahr soll die Route von Botswana zum Südafrikanischem Gemsbock eröffnet werden. Dann kann man von Hunkuntsi bis zum Gemsbock direkt durchfahren ( 4x4 )mit Grenzstation etc. Bei Interesse such ich mal die letzte Preisliste für NP in Botswana raus. Gruss Rainer IP: Gespeichert |
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