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Autor Thema:   Unwissenheit
Joerg
Junior Member

Beiträge: 13
Registriert: Jan 2001

erstellt am: 22. September 2001 12:08     Sehen Sie sich das Profil von Joerg an!   Senden Sie Joerg eine eMail!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Hurra,
da ist es: das Forum für Globetrotter mit Nachwuchs!

Da war man 2 Jahre zu zweit im VW Bus in der Welt unterwegs, hat die Sahara durchquert und viele Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt. Doch plötzlich ist der Nachwuchs da und vieles ist neu ! Der größte Unterschied ist die Verantwortung, die man plötzlich nicht nur für sich zu tragen hat und die vorherige Entscheidungen über das Für und Wider von Reiserouten und/oder Zielen schwer machen.
Vieles gibt es sicher zu bedenken um vor den Kurzen nicht als Rabeneltern dazustehen. Darum meine Fragen ans Forum :
Wie sind Eure Erfahrungen mit Kleinkindern (unter 5 J.) auf längeren Reisen (sagen wir mal ab Reisedauer von 3 Monaten)?
Wo und wie wart Ihr unterwegs und wie haben die Kleinen auf Klimaumstellung, wechselnde Eindrücke und ungewohnte Umgebung reagiert? Wie kann man den gesundheitlichen Gefahren (Höhenluft, Malaria, schlechte med. Versorgung) begegnen? Welche Fahrzeuge habt Ihr bei den Reisen benutzt?- Ich gebe zu über sowas habe ich früher nur milde gelächelt :-) ; aber kann man dem Bewegungsdrang der Kinder bei schlechtem Wetter im Geländewagen mit Dachzelt gerecht werden? Und an sich: was sollte alles mit und was besser zu Hause bleiben ?

Ich merke schon: viele, viele Fragen für den ersten Beitrag in dieser Rubrik.
Bin auf Eure Antworten gespannt!

Gruß Jörg (Papa von 2 Söhnen 2,5J und 3 Monate)

IP: Gespeichert

Matthias Reich
Junior Member

Beiträge: 29
Registriert: Aug 2000

erstellt am: 23. September 2001 13:56     Sehen Sie sich das Profil von Matthias Reich an!   Senden Sie Matthias Reich eine eMail!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Hallo (tja - wir sind alle keine 20 mehr ;-) )
Die erste lange Reise steht noch aus (6 Mon AUS) aber vor 2 Jahren hatten wir unser Töchterlein mit in Namibia. Unser Wagen stand seit längerer Zeit in Windhoek. Also Flüge buchen und los! Den Flug von FRA nach WDH hat sie verschlafen (Rückflug auch). Bei Air Namibia konnten wir den Autositz mit in die Kabine nehmen! Danach war alles wie im "normalen" Urlaub mit Mama und Papa. Etappenziele kürzer machen, und Spielpausen einlegen - dann klappt´s auch mit den Kids. Da wir Ende nächsten Jahres für längere Zeit nach "down under" verschwinden wollen, und wir jetzt zu viert sind (Tochter dann 5 und Sohnemann 2) ist ein Dachzelt wohl nicht das Richtige. Wir planen den Ausbau einer Wohnkabine , drauf soll das Ganze dann auf einen Bremach Doka. Kabine abmontierbar, damit der ganze Kram in einen Container passt

[Diese Nachricht wurde von Matthias Reich am 23. September 2001 editiert.]

IP: Gespeichert

Wolfgang Maas
Administrator

Beiträge: 63
Registriert: Mär 2000

erstellt am: 24. September 2001 10:21     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Maas an!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Kinder unterwegs:
da lassen sich Bücher füllen.
Meine Erfahrungen mit unseren beiden (w,m)
waren durchweg positiv.
Im Kleinstkindalter empfehlen sich gemäßigte Reisen. Europa ist auch schön.
Die Kleinkindphase ist nach meinem Erleben unproblematisch. Die Kinder wollen allerdings auch etwas Ruhe unterwegs: also auch mal 2-4 Tage an einem Fleck bleiben.
Landschaftliche Schönheiten werden logischerweise nicht so stark wahrgenommen wie weicher Sand, Muscheln, und so weiter.
Kinder im Schulalter sind manchmal ganz begierig, ein Reisetagebuch zu führen.
Regen und Dachzelt: wasserdichte Klamotten oder feste Stricke mitnehmen. Die unseren blieben nie länger als 1 Stunde auf einem Fleck.
Ab dem 12. Lebensjahr kommt der Wunsch, den Freund, die Freundin mitzunehmen. Das schränkt die Urlaubsziele etwas ein.
Ab dem 15. Lebensjahr ist es uncool, mit den Eltern zu verreisen. Muß der Nachwuchs trotzdem mit, empfiehlt sich eine Kurz-Ausbildung zum Animateur.
Mit dem 17. Lebensjahr kommt nochmal eine kurze Phase der Rückbesinnung auf die elterlichen Werte: es wird nochmal vom Familienurlaub gesprochen.
Wie es dann weitergeht, schreibe ich nächstes Jahr.
Knaben sind übrigens zum Feuermachen, Schnitzen und Fischen zu begeistern.
Mädels zum Ärgern des Bruders :-))
Gruß
Wolfgang

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