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| Autor | Thema: Wasseraufbewahrung |
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kalex Junior Member Beiträge: 13 |
Hallo zusammen! Ich stelle mir die Frage, wie ich bei unserer Weltreise (die ca 2 Jahre dauern soll) die Wasseraufbewahrung gestallten werde. 1. Soll ich einen (oder zwei) großen Kanister (a 100 Liter) der mehrere kleien Kanister (a 20 Liter) benutzen? 2. Wieviele Liter Wasser würdet Ihr empfehlen mitzunehmen? 3. Wo sollen die Kanister am besten verstaut werden? Am Boden, auf einem "Regal" oder überhaupt auf dem Dach (ist mir am Unsympthischsten, da damit die "höchstzulässige" Dachlast gleich aufgebraucht ist). 4. Wie ist die vernünftigste möglichkeit Wasser zu entkeimen? Dzu sollte man wissen, daß wir mit einem Kind unterwegs sind - bzw. sein werden. Gruß aus Österreich Alex IP: Gespeichert |
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Matthias Reich Junior Member Beiträge: 29 |
Hallo Ich würde das Wasser immer auf mehrere Kanister verteilen. erstens wenn mal was kaputtgeht verliert Ihr nur 20 Liter und nicht alles. Wenn Ihr grosse Fässer habt, müsst Ihr mit dem Wagen zum Wasser, Kanister können getragen werden. Ausserdem "versaut" Ihr Euch evtl. durch mischen von "neu" und "alt" Wasser Euren ges. Vorrat. Da Wasser schwer ist möglichst weit unten lagern. Das spricht evtl für einem Tank unter dem Auto (wenn Platz ist)und zusatzlich Kanistern. Unsere nächste Reise geht mit 2 Kindern, wir werden uns Kustsoffkanister anschaffen zum lagern im Fahtzeug, und ca. 4 Metallkanister (Jerrycans)um sie aussen am Fahrzeug zu befestigen. Die Entkeimung machen wir mit einen "Seagull" Filter. IP: Gespeichert |
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tomduly Junior Member Beiträge: 20 |
Hallo, grundsätzlich bin ich auch ein Befürworter der "Viele-20l-Kanister"-Methode. Die grösse ist noch "tragbar" und passt unter jeden Wasserhahn. Wärt ihr nur zu zweit unterwegs, würde ich die Kanister in den Fussraum zwischen Rücksitzbank und Vordersitzen stellen. Ist wenig Aufwand, optimal vom Schwerpunkt und man kommt gut dran. Wenn die Kinder aber hinten sitzen sollen, scheidet das aus. Dann würde ich doch überlegen, ob ich nicht zwei flache 50l-Tanks nehme, die gerade so in den Fussraum passen. Für die Kinderbeine dürfte dann immer noch Platz sein. Einen oder zwei 10...20l-Kanister würde ich dennoch mitnehmen. Zur Wasseraufbereitung: Bei kurzen Trips reicht sicher "sauberes Wassser + Micropur/Romin/Certisil". BEi einer längeren Reise, sollte m.E. die Wasseranlage "idiotensicher" sein, irgendwer putzt sich sonst doch mal versehentlich die Zähne mit Rohwasser. So eine Wasseranlage besteht bei uns aus einer Druckpumpe, Druckspeicher und Einbau-Filterkerze. Dann ist das Wasser, das aus dem Hahn kommt, _immer_ gefiltert. Im Geländewagen natürlich ein Platzproblem, aber machbar. Prophylaktisch kommt bei mir immer eine passende Entkeimungstablette in die Wasserbehälter.
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Renate und Horst Pritz Junior Member Beiträge: 16 |
quote: IP: Gespeichert |
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Renate und Horst Pritz Junior Member Beiträge: 16 |
Hallo, während unserer 1 1/2 Jahre dauernden Reise (mit Unimog) hat sich folgendes System bewährt: Ein Wassertank ca. 60 Liter mit Tauchpumpe die zu einem höherliegendem 16 Liter-Kanister führt in dem in Bodenhöhe eine Katadyn Filterkerze moniert ist. Durch die Filterkerze sickert das Wasser in den darunter montierten 47 Liter Trinkwassertank. Aus diesem Tank wird das Wasser mittels Tauchpumpe entnommen. Da das System ohne Druckpumpe auskommt ist es sehr robust und eine Tauchpumpe als Ersatz mitzunehmen ist auch keine finanzelle Belastung. Zusätzlich haben wir aussen am Fahrzeug einen 20 Liter Kanister mit Hahn moniert zum Händewaschen etc. [Diese Nachricht wurde von Renate und Horst Pritz am 19. Juli 2001 editiert.] [Diese Nachricht wurde von Renate und Horst Pritz am 19. Juli 2001 editiert.] IP: Gespeichert |
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Joerg Junior Member Beiträge: 13 |
Hallo; warum es kompliziert machen wo's doch so einfach geht: Wassertank, einfacher Vorfilter, gute Wasserpumpe, Katadyn Kerze - fertig! Wenn man den Hahn aufdreht kommt sofort sauberes gefiltertes Wasser ! Das ganze kostet um die 500 DM und macht sich ruck zuck bezahlt: kein Kauf von abgepackten Wasser, immer Trinkwasser an Bord und vor allem kein Durchfall ! Die ganze Anlage ist robust, die Pumpe geht nicht kaputt (im Gegensatz zu den billigen Tauchpumpen -von denen man ja immer Ersatz bei sich haben soll...-) der Filter hält fast eine ganze Globetrotterkarriere, die ganze Sache ist gesund (weil ohne Chemie), billig (nie mehr Trinkwasser kaufen) und umweltfreundlich (da ohne Plastikflaschen). Wir haben die Anlage seit 9 Jahren im VW Bus und waren unter anderen 2Jahre in Süd- und Nordamerika, sowie 3 Monate in Nordafrika unterwegs. Wasser haben wir noch nie gekauft, und blieben bisher auch von Krankheiten verschont. Die Kerze wird jetzt erstmals gewechselt. Zur weiteren Optimierung kann man das Wasser beim Einfüllen durch ein Teesieb lassen, an den Filter eine Schnellkupplung anschließen, sowie zusätzlich die Aktivkohlekerze einbauen... Die Menge an mitgeführten Wasser hängt natürlich von bereisten Gebiet, den persönlichen Bedürfnissen und dem Fahrzeug ab. Uns reichten die 40 l im Tank und zwei 20 l Kanister. Die sind auch deshalb gut, da man das Wasser begutachten kann, bevor man es in den Tank füllt... Gruß Jörg IP: Gespeichert |
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Oli Jahn Junior Member Beiträge: 15 |
Hallo, kann mich meinem Vorredner nur anschließen! Unsere Druckwasseranlage ist seit 10 Jahren unter übelsten Belastungen im Unimog im Einsatz und funktioniert nach wie vor einwandfrei. Statt des Katadyn-Filters haben wir auch die schon genannte Seagull Filteranlage installiert, da diese keine Keramik Patrone besitzt und somit pistenfester ist. Außerdem filtert sie entkeimungsmittel aus dem Wasser, die wir zur haltbarmachung immer mit dazu geben. Das schon den Magen... Grüße Olli IP: Gespeichert |
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