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  Rundfunkempfang währen der Fahrt.

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Autor Thema:   Rundfunkempfang währen der Fahrt.
Klaus Därr
Administrator

Beiträge: 223
Registriert: Mär 2000

erstellt am: 07. März 2001 19:19     Sehen Sie sich das Profil von Klaus Därr an!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Kennt jemand ein Autorradio, das über KW-Empfangsteil oder gar KW-Empfangsteil mit gespreitzten KW-Bändern verfügt? Auf UKW bringt man ja schon südlich des Brenner-Passes keine deutschen Nachrichten mehr rein (ausser Radio Südtirol mit Volksmusik und Infos über den Vatikan).

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Wolfgang Maas
Administrator

Beiträge: 63
Registriert: Mär 2000

erstellt am: 09. März 2001 11:40     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Maas an!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Ja, ich habe noch eines aus den 60ern.
Die zur Zeit lieferbaren Geräte glänzen vor allem durch kryptische Knöpfe und der Möglichkeit als verlängerter Arm des Home PC MP3 Dateien abzuspieln......
Im Internet habe ich mal eine englische Seite gesehen, die "alte" Radios anbietet.
Weiß die URL nicht mehr: Suchmaschine Radio and old oder so und etwas surfen.
Ansonsten empfiehlt sich ein Weltempfänger!!!
Paßt bei guten (englischen :-)) ) Fahrzeugen sogar mit Spanngurt auf die Mittelkonsole :-))

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tomduly
Junior Member

Beiträge: 20
Registriert: Mär 2001

erstellt am: 09. März 2001 11:52     Sehen Sie sich das Profil von tomduly an!   Senden Sie tomduly eine eMail!     Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Reply w/Quote
Hallo !

Von TechniSat gibt es das "Werra1", ein modernes RDS-Radio mit KW-Bändern - der Hersteller wirbt mit "Made in Germany".

Es gibt zwei Ausführungen:

Werra1, kostet 300 DM
Werra1 + 8fach-CD-Wechsler, kostet 500 DM

Infos gibts bei www.werra1.de

Hab es allerdings selber noch nicht getestet.

Wenn man sich ein wenig mit dem Ausbreitungsverhalten von Funkwellen auskennt, kann man z.B. in Tunesien kurz nach der Dämmerung auch noch über Mittelwelle einen verstehbaren Sender auffangen. Wir hatten Ostern '99 vor allem den deutschen Sender von "Radio Moskau" hören können. (Die damals gerade laufenden NATO-Angriffe auf Jugoslawien klangen aus russischer Sicht allerdings so, als würde der 3. WK unmittelbar bevorstehen...)

Welche Frequenzen/Sender in welchem Land der Erde zu empfangen sind, steht im WRTH - dem "World Radio&TV Handbook" (siehe auch www.wrth.com). Das erscheint jährlich, kostet um die 50 DM und wird im Folgejahr von allen grossen Buchhandlungen für 10 DM abgestossen :-). Ich hab meines auf diese Weise günstig bei Wittwer in Stuttgart bekommen.

Was viele beim DX-Empfang ("Fernempfang") über UKW/KW unterwegs vernachlässigen, ist die Antenne!
Der Montageort einer Radioantenne am Fahrzeug bestimmt auch über die Richtwirkung der Antenne. Ist die Antenne z.B. mittig am Heck montiert, ergibt sich eine Richtwirkung gerade nach vorne in Fahrtrichtung. Ist die Antenne am linken vorderen Kotflügel montiert, habe ich eine Richtwirkung nach schräg hinten rechts. Das kommt von der Metallmasse des Fahrzeugs unter der Antenne. Bei Stationsantennen erreicht man den Effekt durch die "Groundplane"-Stäbe einer Antenne.

Was man ausserdem beachten sollte, ist, dass Lang- und Mittelwelle meist gar nicht durch die Teleskopantenne empfangen werden, sondern durch eine sogenannte "Ferritantenne", die im Radio selbst eingebaut ist. Diese Ferritantenne hat eine extreme Richtwirkung. Da hilft es z.B. abends mit dem Auto langsam einen Vollkreis zu fahren, um die beste Empfangsqualität rauszufinden.

Ein Frequenz-/Senderplan wie das WRTH hilft auch, sein Auto bzw. die Antenne auf den Standort des gewünschten Senders auszurichten.

Desweiteren hängt die Empfangsqualität auch von der Tageszeit ab - z.B. hat man in der Abenddämmerung starke Überreichweiten, durch atmosphärische Effekte. Das hat Vor- und Nachteile: man kann Sender hören, die eigentlich zu schwach sind, aber man bekommt auch viel mehr Störungen oder störende Sender herein.

Hat jemand mal spasshalber eine SAT-Schüssel z.B. mit in die Sahara geschleppt ? Nach den Coverage-Karten von ASTRA solte mit einem (mind.) 100cm-Spiegel ein TV&Radio-Empfang in grossen Teilen N-Afrikas durchaus möglich sein. (Idee für alle Besitzer von Fahrzeugen mit Dachluke im Fahrerhaus: den Spiegel irgendwie mit der Dachluke "verbasteln" ;-))


Grüsse

Tom

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